Gründung

Stammtische sind zum Dummschwätzen da, oder zum Saufen. Man beschwert sich über die Lebenspartner, den Beruf, Politik und eigentlich auch alles andere. Italien wird zerrissen, Materazzi die Pest gewünscht und der Kampf um den teuersten Deckel sitzt jedem im Nacken, wie der Atem einer fremden Person in der überfüllten U-Bahn.
So ist es meistens, aber nicht immer, so geschehen am Montag den 17.07.2006.

Der Anlass der kleinen Zusammenkunft war eigentlich die Kooperation mit den Energyschen Kölnern, dem bereits bestehenden Fanclub Rheinenergie Kölns. Da das Interesse eben derer nur schwer zu wecken erschien, sollte das Treffen zu einem lässigen Abend, an dem eher das Kölsch die erste Geige spielen sollte, umfunktioniert werden. Aber schon nach kurzer Zeit wurde jedem bewusst, dass sich an diesem Abend etwas bewegen sollte, etwas, das, so hoffen wir doch, einmal großen Einfluss auf die Fankultur in Kölns Basketballszene haben wird. An diesem Abend wurde der Fanclub „Flying Flönz“ gegründet. Aber Moment, das ist nicht ganz korrekt. Eigentlich einigte man sich zuerst auf den Namen „Flönz im Trikot“, der in der darauffolgenden Woche jedoch durch den jetzt bekannten Namen ersetzt wurde. An dieser Stelle sollte man erwähnen, dass der Name neuseeländischen Ursprungs ist, denn der Schöpfer heißt Steven und ist der Koch der Kneipe, in der der Stammtisch stattfindet, und eben dieser kommt aus Neuseeland. Man war sich einig, dass der Name etwas typisch Kölsches enthalten müsse und auch die Verbindung zum Sport nicht fehlen dürfe. Alle waren sehr begeistert, und während das ein oder andere Kölsch den Aufenthaltsort wechselte, wurden Ideen zum Logo ausgetauscht und besprochen, was im weiteren Verlauf zu tun ist. Tja, und so spielte sich die Gründung des neuen und 2. Fanclubs von Rheinenergie Köln ab, und dabei sollte man noch mal allen damals Anwesenden herzlich danken und insbesondere Steven, der den Anstoß zum Namen gab. Natürlich wurde an diesem auch noch gefeiert, Italien zerrissen, Zizou gelobt und sich selbst gefeiert. Den höchsten Deckel hatte übrigens ich selbst, also ein doppelter Erfolg. Lang leben die Stammtische dieser Welt und lang leben die „Flying Flönz“.

(Köllefornia)

Der Fanclub Flying Flönz wurde am 17.7.2006 gegründet. Wir sind kein eingetragener Verein, bei uns gibt es – außer der Präambel – keine Satzung, außerdem keinen Vorstand, keine Ämter, keine Posten, keinen Mitgliedsbeitrag. Jeder kann jedes Projekt auf den Weg bringen.

Und nur von immer wieder neuen Ideen lebt der Verein; und hoffentlich immer wieder anderen Leuten, die diese Ideen realisieren.

Wie es im Leben fast immer ist, kommen von einigen wenigen Leuten immer wieder gute Ideen für die sich schnell andere finden, die bei der Realisierung helfen.

Leider kommen von vielen keine Ideen, und – was noch bedauerlicher ist – viele bringen sich auch nicht ein, wenn es um die Realisierung einer Idee geht.

Das ist zwar schade, aber es hat einen großen Vorteil: Niemand kann sich beschweren. Wer eine Idee hat, kann sie gerne umsetzen – im schlimmsten Fall alleine.

Die Zahl der Mitglieder wuchs bis zum 25.01.2009 auf 138. Davon sind 55 (oder 40%) weiblich. Das freut uns alle.

Das Durchschnittsalter beträgt 30 Jahre mit einer Spanne von 0,7 bis 64,1 Jahre.

Links findet man ein paar der Aktivisten.

Niemand hat eine elitäre Auswahl getroffen, sondern diese Mitglieder haben einen Text zur Veröffentlichung abgegeben.

Also:

Wer sonst noch hier auf die Seite möchte, schickt einfach seinen Text an info@flying-flonz.de

 

(Stand: Dezember 2009)